nach Vereinbahrung
Tel: 06324 76850
Dr. Rolf Fankidejski, MMSc.
Eisenbahnstr 53
67459 Böhl- Iggelheim
Bei Patienten und Ärzten besteht häufig Unsicherheit ob bei der Blutverdünnung mit Macumar eine Vitamin K Gabe erlaubt ist.
Unser Kollege Dr. Oliver Adolphs aus Köln hat die verfügbare Literatur zusammengetragen und Klarheit geschaffen.
Zusammenfassend stellt er fest werden:
Statt auf die Zufuhr von VitK2 zu verzichten, sollte bei der Therapie mit indirekten
Antikoagulantien wie Warfarin auf eine konstante VitK2-Zufuhr wertgelegt werden. Somit
kann der INR-Wert dauerhaft stabilisiert und ein geringes Risiko für Folgeerkrankungen
erreicht werden.
Instabile INR-Werte können bei Patienten unter Warfarin-Therapie zu
thromboembolischen Reaktionen führen. Weiterhin führen Schwankungen des INRWertes
bei diesen Patienten zu erhöhten Blutungskomplikationen und erhöhten Risiken
eines ischiämischen Schlaganfalls.
Da VitK2 für die korrekte Verwertung des Calziums verantwortlich ist, beugt die VitK2-
Gabe einer Osteoporose und vaskulärer Kalzifikation sowie Arteriosklerose vor.
Trotz einer unzureichenden Anzahl von Studien über eine VitK2-Supplementierung unter
Warfarin-Therapie kann eine Empfehlung ausgesprochen werden. Bei Patienten unter
Warfarin-Therapie kann bei engmaschiger Kontrolle des INR-Wertes eine Gabe von 50– 100 μg K2 MK7 empfohlen werden.
Die vollständige Studie können Sie hier downloaden: